Bruno Kreisky – „Er wollte spontan helfen … Er war ansprechbar. … Er war am Telefon erreichbar … Er hat Sprechstunden abgehalten.“

„Das Wichtigste waren ihm die Menschen. Sein soziales Engagement war sehr ausgeprägt. Er wollte spontan helfen. Das hat mich sehr beeindruckt. Das habe ich täglich erleben können. Er war ansprechbar. Seine Politik war ausgerichtet auf Verbesserung der Lebensbedingungen. Er war am Telefon erreichbar in der Armbrustergasse oder im Bundeskanzleramt. Er hat Sprechstunden abgehalten, die er tageweise im Bundeskanzleramt eingerichtet hat, wo jeder mit kleinen Problemen zu ihm kommen konnte. Er hat sich an Samstagen in den Jugendkonfrontationen mit Vertretern der Jugendorganisationen auseinander gesetzt. In Eisenbahnfahrten, wo wir ein Abteil immer zum Büro umfunktioniert haben, war er Mittelpunkt der Eisenbahner, die gekommen sind und ihre Probleme erzählt haben. Uns hat er dann immer verblüfft, weil er sich erinnert hat an Dinge, die ihm erzählt wurden, hat nach der Gesundheit der Frau gefragt oder ob das Problem schon gelöst war. Er aht ein sehr gutes Gedächtnis gehabt. Er war ein Mann des Dialogs, nicht nur Monologs, und hat auch Auseinandersetzungen nicht gescheut.“ Margit Schmidt über Bruno Kreisky (Bild: Von Robert Schediwy – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42077341 )

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